Februar 25, 2008

Gelb-rot für van Bommel

Abgelegt unter: Aktuelles — admin @ 2:36 pm

bommel.jpgKeine der beiden Mannschaften wollte sich mit dem Remis zufrieden geben. Das Spiel wurde spannender, je länger es dauerte. Allerdings auch hektischer: Die Bayern berannten das Tor des HSV eher kopflos, denn planvoll. In der zweiten Minute der Nachspielzeit flog Bayerns Mark van Bommel mit Gelb-rot vom Platz, da er eine Entscheidung des Schiedsrichters gegen die Münchner beklatschte.

Diese Aktion könnte dem Holländer teuer zu stehen kommen, denn Bayern-Trainer Ottmar Hitzfeld kündigt eine Geldstrafe an. Nicht nur dewegen war Hitzfeld am Ende genervt: “Wir hatten den HSV fest im Griff. Das Tor haben wir dem Gegner geschenkt, deshalb mussten wir am Ende fast noch zufrieden sein.”

Bayern verpassen den Big Point

Abgelegt unter: Aktuelles — admin @ 2:34 pm

fcb.jpgGroße Aufregung, und dann blieb doch alles beim Alten. Im Bundesliga-Topspiel Bayern München - Hamburger SV taten beide alles für den Sieg, am Ende trennte man sich mit einem gerechten 1:1. So lief’s auch am Tabellen-Ende: “Club” - Cottbus 1:1.

Die Bayern und der HSV lieferten sich in München einen offenen Schlagabtausch. Der Spitzenreiter gab dabei den Ton an, hatte auch die Mehrzahl an Torchancen, jedoch blieben die gut sortierten und taktischen cleveren Hamburg stets gefährlich. Ivica Olic brachte den HSV denn auch in Führung (59. Minute), doch die Münchner schlugen durch Ze Roberto sechs Minuten später eiskalt zurück.

FC Bayern - Hamburger SV 1:1 (0:0)

FC Bayern: Kahn - Lahm, Lucio, Van Buyten, Jansen - Altintop, Van Bommel, Zé Roberto, Schweinsteiger (60. Ribéry) - Klose (74. Podolski), Toni
Ersatz: Dreher, Jansen, Ottl, Sosa, Kroos
Hamburger SV: Rost - Demel, Reinhardt, Mathijsen, Benjamin - De Jong - Jarolim (82. Boateng), Kompany, Trochowski, Olic (78. Van der Vaart) - Guerrero (86. Zidan)
Schiedsrichter: Lutz Wagner (Hofheim)
Zuschauer: 69.000 (ausverkauft)
Tore: 0:1 Lucio (60.), 1:1 Zé Roberto (66.)
Gelbe Karten: Lell / Jarolim, Kompany, Van der Vaart, Boateng
Gelbrote Karten: Van Bommel (90.)

Februar 22, 2008

FC Bayern München versenkt Aberdeen: Schützenfest im Uefa-Cup

Abgelegt unter: Aktuelles — admin @ 9:47 am

uefacup.jpgDas Starensemble des FC Bayern München hat sich im Rückspiel mit einem klaren 5:1 (2:0) Kantersieg gegen den schottischen Vertreter FC Aberdeen das Weiterkommen im Uefa-Cup gesichert. Damit tanzt der deutsche Rekordmeister auch weiterhin auf drei Hochzeiten, und ist dem lange ersehnten Erfolg auf internationaler Ebene ein gutes Stück näher gekommen.

Bereits zur Halbzeit war das Spiel so gut wie entschieden. Die beiden Innenverteidiger Lucio (12. Minute) und Daniel van Buyten (36. Minute) brachten die Bayern im ersten Durchgang auf die Siegerstraße, ehe Lukas Podolski (71. und 77. Minute) mit einem Doppelpack die Münchner uneinholbar in Führung brachte. Nach dem Ehrentreffer für die Gäste aus Schottland durch den eingewechselten Stephen Lonell in der 83. Minute stellte Mark van Bommel nur zwei Minuten später den überaus verdienten Endstand her.

Bayern schont Stammkräfte

Nach der harten Belastung der letzten Wochen und dem Spitzenspiel am kommenden Sonntag gegen den Hamburger SV schonte Bayern Trainer Ottmar Hitzfeld einige Stammkräfte. So ersetzte Marcell Jansen den zuletzt formschwachen Philipp Lahm auf der linken Außenbahn. Zudem lief Toni Kroos für den leicht angeschlagenen Bastian Schweinsteiger auf, sowie Andreas Ottl für Zè Roberto. Auch Lukas Podolski kam über 90 Minuten zum Einsatz. Dafür saß zunächst Miroslav Klose nur auf der Bank.

Doch trotz der ungewohnten Mannschaft nahmen die Bayern von Beginn an das Zepter in die Hand. Bereits in der zweiten Minute kamen die Münchner zu ihrer ersten Großchance: Nach einer Brust-Vorlage von Luca Toni nahm dessen Sturmkollege Podolski den Ball Volley, setzte jedoch seinen satten Schuss von der Strafraumgrenze nur an die Latte. Auch die zweite Chance des Spiels in der 8. Minute hatte der Ex-Kölner, doch diesmal parierte Aberdeen-Keeper James Langfield in letzter Sekunde glänzend.

Verteidiger legen vor

Nur kurze Zeit später rappelte es schließlich doch im Tor des schottischen Gäste. In der 12. Minute hämmerte Innenverteidiger Lucio einen wuchtigen Freistoß aus knapp 20 Metern direkt unter die Latte der Gäste. In der Folge entwickelte sich ein wahrer Sturmlauf der Münchner. So hatte Hamit Altintop nur wenige Minuten später nach einem gelungenen Steilpass von Podolski das 2:0 auf dem Fuß, verzog allerdings knapp.

Bis dato war wenig von den `Dons` aus Aberdeen zu sehen, doch in der 24. Minute fiel aus heiterem Himmel beinahe der Ausgleich. Nach einem krassen Stellungsfehler von Daniel van Buyten lief Darren Mackie frei auf Kahn zu, zog den folgenden Schuss allerdings knapp am Tor vorbei. Nur zwölf Minuten später machte van Buyten seinen Fehler allerdings wieder gut: Nach einem passgenauen Freistoß von Kroos sprang der Belgier am Höchsten und köpfte zum verdienten 2:0 ein. Kurz vor dem Halbzeitpfiff hatten die Bayern sogar das 3:0 auf dem Fuß, doch Lucio traf statt in das leere Gäste-Tor nur den Pfosten.

Prinz Poldi macht alles klar

Auch nach dem Seitenwechsel entwickelte sich eine einseitige Partie. Die Bayern stürmten, Aberdeen war mit dem schnellen Spiel der Münchner überfordert. Nachdem sich Podolski den Ball selbst an der Seitenlinie erkämpft hatte, scheiterte der für Toni eingewechselte Klose zunächst noch an Langfield. Doch den folgenden Abpraller versenkte Poldi in der 71. Minute eiskalt zum 3:0. Nur sechs Minuten später traf Podolski, der eine durchweg starke Leistung zeigte, per Kopf zum 4:0, und schnürte damit, wie schon gegen die Bolton Wonderers, seinen zweiten Doppelpack im laufenden Uefa-Cup-Wettbewerb.

In der 83. Minute erzielten die immer noch kämpfenden Schotten ihren einzigen Treffer des Abends. Der eingewechselte Stephen Lonell hatte einen Stellungsfehler der Bayern-Abwehr genutzt und per Kopf kurzzeitig zum 1:4 verkürzt, ehe Mark van Bommel mit einem satten Schuss von der Strafraumgrenze in der 85. Minute den für die Bayern hoch verdienten 5:1-Endstand herstellte. Damit endete eine einseitige Partie, in der die Münchner ihrer klaren Favoritenrolle mehr als gerecht wurden.

Im Achtelfinle wartet Anderlecht

Dementsprechend erfreut zeigte sich Bayern-General Hitzfeld nach dem Schlusspfiff: „Ich bin im Großen und Ganzen mit der Leistung meiner Mannschaft zufrieden.” Dennoch wird der Uefa-Cup keineswegs zum Selbstläufer: „Wir hatten eine Phase in der ersten Halbzeit, als wir 1:0 führten und dem Gegner eine klare Torchance ermöglichten. Das darf uns nicht passieren, denn ein besserer Gegner bestraft solche Nachlässigkeiten sofort”, warnt Hitzfeld vor der nächsten Runde.

Im Achtelfinale in vierzehn Tagen wartet mit dem RSC Anderlecht schließlich auch eine schwere Aufgabe auf den Rekordmeister aus München. Die Belgier bezwangen den französischen Vertreter Girondins Bordeaux nach hartem Kampf zwar nur knapp - nach einem 1:0 im Hinspiel reichte Anderlecht ein 1:1-Unentschieden im Rückspiel - doch der RSC ist auf internationalem Parkett wesentlich bekannter als die bisherigen no-name Gegner der Bayern.

Februar 21, 2008

Hitzfeld unterschreibt für zwei Jahre

Abgelegt unter: Aktuelles — admin @ 3:50 pm
hitz.jpg Ottmar Hitzfeld hat in München einen Zweijahresvertrag als Trainer der Schweizer Fussball-Auswahl unterschrieben. Der FC-Bayern-Coach wird das neue Amt nach der Euro am 1. Juli antreten. Hitzfeld verlässt Ende Saison die Bayern, die er von 1998 bis 2004 sowie nach einer Pause seit Februar 2007 betreut hat.

 

Nach ersten sondierenden Gesprächen im Dezember und der mündlichen Einigung in wesentlichen Punkten am 3. Februar in Holziken machten SFV-Präsident Ralph Zloczower, Generalsekretär Peter Gilliéron und Ernst Lämmli, der Delegierte für die Nationalmannschaft, am Dienstag in München Nägel mit Köpfen und unterzeichneten mit Ottmar Hitzfeld das entsprechende Vertragswerk.

Das Komitee der Swiss Football League (SFL) und der Zentralvorstand des Schweizerischen Fussballverbandes (SFV) sind damit dem Vorschlag des vorberatenden Wahlgremiums um Lämmli und SFL-Präsident Peter Stadelmann gefolgt und sprachen sich einstimmig für ein Engagement des Lörrachers aus.

Eine schillernde Persönlichkeit

Mit Ottmar Hitzfeld hat der SFV eine schillernde Persönlichkeit der internationalen Trainer-Szene engagiert. Via Zug und Aarau (Cup-Sieg 1985) startete der frühere Nationalliga- und Bundesliga-Stürmer im GC durch. Nach je zwei Titeln und Cup-Siegen mit den Grasshoppers arbeitete der gelernte Mathematiker von 1991 bis 1997 in Dortmund; er führte die Borussia 1997 zum Triumph in der Champions League.

In zwei Etappen (und sieben Trainerjahren) bei Bayern München gewann er elf Trophäen – 2001 zum zweiten Mal die Champions League. Mit beiden Mannschaften gewann Hitzfeld, der seine Trainerdiplome allesamt in der Schweiz erwarb, auch den Weltcup und wurde 1997 sowie 2001 Welttrainer des Jahres. Insgesamt hat er als Trainer bis anhin 22 Titel gewonnen, im Sommer könnten mit dem FC Bayern noch weitere folgen.

Auch als TV-Experte bei Premiere tätig

Ottmar Hitzfelds erste grosse Herausforderung als Nachfolger von Köbi Kuhn, dem bisher erfolgreichsten Schweizer Nationaltrainer, wird die Qualifikation für die WM-Endrunde 2010 in Südafrika sein. Bereits im September stehen die ersten Ausscheidungsspiele in Israel (6. 9.) und gegen Luxemburg (10. 9.) an. Weitere Gegner sind Griechenland, Lettland und Moldawien.

Bayern-Showdown gegen Nobodies

Abgelegt unter: Aktuelles — admin @ 3:48 pm

Nach dem 2:2 im Hinspiel steht Bayern München am Donnerstag im Heimspiel gegen Aberdeen unerwartet unter Druck. Am Münchner Sieg zweifelt zwar niemand - doch die Bayern treten nicht in Bestbesetzung an.

Wer hätte gedacht, dass Jamie Langfield, Alex Diamond, Barry Nicholson und Co. gegen die übermächtigen Bayern ein Unentschieden erkämpfen würden? Wohl keiner - auch nicht der deutsche Rekordmeister selbst. Und so kommt es am Donnerstag zum Rückspiel mit mehr Brisanz, als der Hitzfeld-Truppe lieb ist. Gegen Aberdeen muss ein Heimsieg her, um ganz sicher den Aufstieg ins Achtelfinale zu erreichen.

Ribery fehlt
Zwar sind die Münchner auch diesmal haushoher Favorit, doch mit Franck Ribery fehlt ihnen wie schon vor einer Woche der wichtigste Spieler. Der französische Spielmacher laboriert noch immer an einem Muskelfaserriss, auch Bastian Schweinsteiger könnte wegen einer Leistenzerrung noch ausfallen. Torwart-Titan Oliver Kahn ist dagegen wieder fit.

“Wir sind Favorit gegen Aberdeen und wollen das Finale erreichen”, stellte Ottmar Hitzfeld am Mittwoch klar. Dass der scheidende Bayern-Coach - Hitzfeld wechselt nach der Saison ja als Teamchef in die Schweiz - nicht mehr mit vollem Einsatz dabei ist, wollte er jedenfalls nicht durchgehen lassen: “Ich freue mich auf viele Ernstkämpfe. Es geht Schlag auf Schlag.”

Wie einst 1983?
Damit es nicht bereits am Donnerstag bitterernst wird, brauchen die Bayern auch wieder Tore von Luca Toni. Der Italo-Bomber netzte am vergangenen Wochenende in der Liga gegen Hannover gleich drei Mal. Klappt es in der Offensive nicht nach Wunsch, droht sogar ein ähnliches Schicksal wie 1983. Damals schmiss Aberdeen die Bayern im Viertelfinale des Cupsieger-Bewerbs raus und feierte später sogar den Titel.

Februar 14, 2008

FC Bayern München gegen FC Aberdeen ohne Oliver Kahn

Abgelegt unter: Aktuelles — admin @ 12:51 pm

kahn.jpgAm Donnerstag spielt der FC Bayern München im Sechzehntelfinale des UEFA-Pokals gegen den FC Aberdeen. Der deutsche Rekordmeister ist inzwischen auch in Richtung Schottland abgeflogen. Beim Hinflug wurde Torwart-Titan Oliver Kahn Opfer eines Grippeanfalls mit Fieber und Schüttelfrost und trat direkt nach der Landung den Rückflug nach München an. Oliver Kahn wird dem FC Bayern München gegen den FC Aberdeen damit definitiv nicht zur Verfügung stehen. Im Tor wird am Donnerstag dann Michael Rensing stehen, wenn er das Abschlusstraining übersteht. Der Ersatztorhüter bei Bayern München litt zuletzt an Rückenproblemen. Sollte auch Rensing ausfallen käme die Stunde von Bernd Dreher, der dann zum ersten Mal im Europapokal zwischen den Torpfosten stehen würde.

Oliver Kahn ist aber nicht der einzige Ausfall den Trainer Ottmar Hitzfeld verkraften muss. Es fehlen Franck Ribery (Oberschenkelverletzung), Mark van Bommel (Prellung am Knie) sowie Daniel van Buyten (Nachwirkungen einer Grippe) und Willy Sagnol (Schonung).
Das Spiel FC Aberdeen gegen FC Bayern München wird am Donnerstag um 19 Uhr angepfiffen. Pro 7 zeigt die Partie des Bundesligaspitzenreiters live.

Februar 13, 2008

Bayern München verliert Rechtsstreit gegen spanischen Club

Abgelegt unter: Aktuelles — admin @ 9:27 am

roy.jpgIm Rechtsstreit zwischen den FC Bayern München und den spanischen Erstligisten Deportivo la Coruña hat der Bundesligist den kürzeren gezogen. Gestritten wurde zwischen dem deutschen Rekordmeister und Depor um eine Ausbildungsentschädigung für den niederländischen Stürmer Roy Makaay. Dabei ging es um 937.500 Euro, fünf Prozent einer 19,75 Millionen hohen Ablösesumme die beim Wechsel von Roy Makaay zum FC Bayern München im Jahre 2003 gezahlt worden war.
Für Deportivo La Coruña spielte Roy Makaay 130 Spiele in der Primera Division und erzielte dabei 79 Tore. Mit dem Verein aus Galicien wurde er spanischer Meister und Vizemeister, in der Saison 2002/2003 sicherte er sich den Titel Torschützenkönig der Primera Division.
Seit Beginn der Saison spielt Roy Makaay für Feyenoord Rotterdam. Beim FC Bayern München kam er 129 Mal in der 1. Bundesliga und erzielte dabei 78 Tore. Am 7. März 2007 schrieb er Champions League Geschichte, als er nach nur zehn Sekunden im Spiel gegen den spanischen Rekordmeister Real Madrid ein Tor für Bayern München erzielte. Das bisher schnellste Tor in der Geschichte der Champions League.

Februar 12, 2008

UEFA-Cup: FC Aberdeen gegen FC Bayern München auf ProSieben

Abgelegt unter: Termine — admin @ 12:17 pm

pro7.gifMünchen (ots) - Das Hinspiel der Bayern in der Runde der besten 32 am Donnerstag, 14. Februar 2008, um 18.50 Uhr LIVE auf ProSieben.

Keine Atempause für die Bayern: Nach dem Spitzenspiel vom Wochenende steht für den deutschen Rekordmeister die nächste Bewährungsprobe auf dem Programm. Am Donnerstag, 14. Februar 2008, muss die Elf von Trainer Ottmar Hitzfeld zum FC Aberdeen. ProSieben überträgt das deutsch-schottische Duell im UEFA-Cup ab 18.50 Uhr LIVE. Oliver Welke moderiert die Begegnung im Pittrodie Stadium. Kommentator ist Holger Pfandt. Steven Gätjen fängt als Field-Reporter Stimmen von Spielern und Verantwortlichen ein.

Während Miroslav Klose und seine Mannschaftskollegen nach dem 1:1 gegen ihren ärgsten Verfolger Werder Bremen im Titelrennen weiterhin alle Trümpfe in Händen halten, verpatzte der FC Aberdeen die Generalprobe für das UEFA-Cup-Hinspiel völlig. Mit 1:5 ging die Elf von Trainer Jimmy Calderwood gegen den Tabellenzweiten Celtic Glasgow unter. Doch die Bayern haben schlechte Erinnerungen an Duelle mit den “Dons”: 1983 flog man im Pokal der Pokalsieger gegen die Schotten aus dem Rennen. Der FC Aberdeen gewann später den Pokal.

Februar 8, 2008

Fußball - DFB-Pokal - Münchner Pokal-Derby live im Fernsehen

Abgelegt unter: Termine — admin @ 9:10 am

Das ZDF sendet das Stadtderby zwischen

fc1860.jpg

Rekordmeister Bayern München und dem Zweitligisten 1860 München (20.30). Das teilte der DFB am Donnerstag nach der Ansetzung der Partien mit.

Das Halbfinale wird am 18./19. März ausgetragen. Das Finale findet in diesem Jahr bereits am 19. April in Berlin statt.

Die Gesamt-Statistik vor dem 203. Derby spricht eindeutig für den FC Bayern. Denn von den bisher 202 Lokal-Kämpfen gewann Bayern 104, 49 Mal gab’s ein Unentschieden und 49 Mal siegten die Löwen. Das Torverhältnis lautet 435:277 für den FC Bayern.

35 Bundesliga-Derbys wurden bislang ausgetragen. Davon gewann Bayern 20 bei sieben Unentschieden und acht Niederlagen (Torverhältnis 75:39 für den FCB).

Der erste Lokal-Kampf überhaupt fand am 21. September 1902 statt und wurdevom FC Bayern mit 3:0 gewonnen.

Das erste Bundesliga-Derby fand am 14. August 1965 im Grünwalder Stadion statt und endete vor 44.000 Zuschauern mit einem 1:0 für 1860 (Tor: Konietzka).

Der höchste Bayern-Sieg liegt fast 95 Jahre zurück. Am 3. Oktober 1909 wurden die Löwen in der Ostkreismeisterschaft mit 7:0 weggeputzt.

Die meisten Tore in einem Derby gab es 1915 beim 9:4 der Löwen in einem Freundschaftsspiel.

Das torreichste Bundesliga-Derby fand am 10. Mai 1980 statt. Beim 6:1-Sieg trafen für Bayern Breitner (2), K.-H. Rummenigge (2), Janzon und Niedermayer sowie Binz für 1860.

Die letzte Bayern-Niederlage liegt gerade einmal eineinhalb Jahre zurück. Beim letzten Duell zwischen den Roten und den Blauen am 8. August 2006, dem Abschiedsspiel von Giovane Elber, siegten die Löwen vor 69.000 Zuschauern mit 3:0 durch die Tore von Antonio di Salvo und Nicky Adler (2).

Alle Ergebnisse der 20 Bundesliga-Derbys seit dem Wiederaufstieg der Löwen 1994: Nach vier Bayern-Siegen hintereinander mit 3:1 (21. August 1994), 1:0 (25. März 1995), 2:0 (2. September 1995), 4:2 (2. März 1996) folgten drei Unentschieden mit 1:1 (1. November 1996), 3:3 (4. Mai 1997) und 2:2 (1. November 1997). Danach gab’s wieder zwei Bayern-Siege am 11. April 1998 und am 7. November 1998 jeweils mit 3:1 sowie ein Unentschieden mit 1:1 (24. April 1999). Dann waren die Löwen dran: Erst 1:0 (27. November 1999) und dann 2:1 (15. April 2000). Die letzten acht Derbys gewannen dann wieder die Bayern mit 3:1 (21. Oktober 2000), 2:0 (17. März 2001), 5:1 (13. Oktober 2001), 2:1 (9. März 2002), 3:1 (10. September 2002), 5:0 (15. Februar 2003), 1:0 (22. November 2003) sowie 1:0 (25. April 2004).

Platzverweise: Seit dem Wiederaufstieg der Löwen gab’s in 20 Bundesliga-Derbys zwölf Platzverweise: 6 x Bayern (Nerlinger, Kahn, Ziege, Matthäus, Kuffour, Salihamidzic) und 6 x Löwen (Winkler, Schwabl, Bodden, Jeremies, Borimirov, Görlitz). Dagegen ging es in den 16 Derbys zwischen 1965 (Bayern-Aufstieg) und 1981 (Löwen-Abstieg) besonnener zu. Nur zwei Rote Karten: Zweimal für Bayern. 14. August 1965 (0:1) Dieter Danzberg nach Foul am Torschützen Konietzka, 12. 11. 1977 (1:3) Kalle Rummenigge (Watsch’n für Hofeditz, weil der Beppo den Kalle eine „rote Sau” genannt hatte).

 

 

Februar 5, 2008

Drei Wochen Pause für Ribery

Abgelegt unter: Aktuelles — admin @ 11:42 am

ribery.jpgPersonalsorgen beim deutschen Rekordmeister Bayern München: Der Franzose Franck Ribery wird dem Bundesliga-Spitzenreiter längerfristig fehlen. Nach einer eingehenden Untersuchung der französischen Mannschaftsärzte erklärte Frankreichs Nationaltrainer Raymond Domenech, dass der Mittelfeldstar wegen einer nicht näher genannten Oberschenkelverletzung “mindestens drei Wochen” ausfallen werde.

Damit fehlt Ribery den Bayern im Schlagerspiel der Bundesliga gegen Werder Bremen am kommenden Sonntag. Ribery reiste noch am Montag wieder aus dem Lager der “Equipe Tricolore” in Claire Fontaine ab, wo sich das Team auf das Spiel in Malaga gegen Spanien vorbereitet.

Ribery hatte sich die Oberschenkelverletzung zum Rückrunden-Auftakt der Bundesliga beim 2:1-Sieg in Rostock zugezogen. Er habe bei einem Sprint ein Ziehen im Oberschenkel gespürt, erklärte Ribery nun, der bei Hansa nur eine Halbzeit absolvieren konnte.