Februar 21, 2008
Bayern-Showdown gegen Nobodies
Nach dem 2:2 im Hinspiel steht Bayern München am Donnerstag im Heimspiel gegen Aberdeen unerwartet unter Druck. Am Münchner Sieg zweifelt zwar niemand - doch die Bayern treten nicht in Bestbesetzung an.
Wer hätte gedacht, dass Jamie Langfield, Alex Diamond, Barry Nicholson und Co. gegen die übermächtigen Bayern ein Unentschieden erkämpfen würden? Wohl keiner - auch nicht der deutsche Rekordmeister selbst. Und so kommt es am Donnerstag zum Rückspiel mit mehr Brisanz, als der Hitzfeld-Truppe lieb ist. Gegen Aberdeen muss ein Heimsieg her, um ganz sicher den Aufstieg ins Achtelfinale zu erreichen.
Ribery fehlt
Zwar sind die Münchner auch diesmal haushoher Favorit, doch mit Franck Ribery fehlt ihnen wie schon vor einer Woche der wichtigste Spieler. Der französische Spielmacher laboriert noch immer an einem Muskelfaserriss, auch Bastian Schweinsteiger könnte wegen einer Leistenzerrung noch ausfallen. Torwart-Titan Oliver Kahn ist dagegen wieder fit.
“Wir sind Favorit gegen Aberdeen und wollen das Finale erreichen”, stellte Ottmar Hitzfeld am Mittwoch klar. Dass der scheidende Bayern-Coach - Hitzfeld wechselt nach der Saison ja als Teamchef in die Schweiz - nicht mehr mit vollem Einsatz dabei ist, wollte er jedenfalls nicht durchgehen lassen: “Ich freue mich auf viele Ernstkämpfe. Es geht Schlag auf Schlag.”
Wie einst 1983?
Damit es nicht bereits am Donnerstag bitterernst wird, brauchen die Bayern auch wieder Tore von Luca Toni. Der Italo-Bomber netzte am vergangenen Wochenende in der Liga gegen Hannover gleich drei Mal. Klappt es in der Offensive nicht nach Wunsch, droht sogar ein ähnliches Schicksal wie 1983. Damals schmiss Aberdeen die Bayern im Viertelfinale des Cupsieger-Bewerbs raus und feierte später sogar den Titel.
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